Wir parken den Wagen und laufen zum Meer. Der Wind peitscht uns den Sand um die Ohren und an Baden ist nicht zu denken. Auch hier hat Debby Schaden angerichtet. Ganze Strandabschnitte sind überschwemmt oder weggespült - wir kommen uns vor wie an der Nordsee. Wir fahren weiter nach Captiva, aber auch hier dasselbe. Es gibt noch knapp zwei Meter Strand, der Rest ist einfach nicht mehr da oder ist vom Meer geschluckt.
Schweren Herzens fahren wir wieder zurück und machen uns auf den Weg nach Siesta Key, unserem nächsten Ziel. Unterwegs wieder dunkle Wolken und Regen. Aber dann - plötzlich öffnet sich der Himmel und gibt sein ganzes Blau preis, das Blau, welches wir so vermisst haben. Die Sonne scheint, und als wir in Siesta Key ankommen, sehen wir Debby und die letzten Wolken über dem Land entschwinden. Ich parkiere den Wagen am Strassenrand (egal ob erlaubt oder nicht) und fotographiere das schwindende Biest, welches uns so lange in Atem gehalten hat!
Was für ein Feeling, wenn man nach 7 Tagen endlich wieder die Sonne und blauen Himmel sieht! Und Debby ist endlich nur noch Geschichte!
What a happy day!
Weitere Schäden von Debby:





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